Pfarrei St. Maria Heidelsheim
Unser Orgelprojekt
Gebaut
werden soll eine zweimanualige 16 Register-Orgel, bei der die barocke Grundkonzeption der Registraturen Johann Andreas Steins, des berühmten Heidelsheimer Orgelbauers beachtet werden.
Wir danken allen, die bisher für das Projekt gespendet oder unseren Orgelbau mit Aktionen unterstützt haben.
Herzlichen Dank allen Spendern!
Spendenkonto bei der Volksbank Bruchsal-Bretten , KontoNr. 46536100 , BLZ 66391200, Kath. Kirchengemeinde.
Das Orgelkochbuch zur Unterstützung unserer Orgel ist noch in allen Verkaufsstellen erhältlich. Nutzen Sie die Gelegenheit für 12 Euro ein ansprechendes Kochbuch zu erwerben und gleichzeitig das Orgelprojekt zu unterstützen.
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Längst schon Tradition in Heidelsheim ist das Lutherplatzfest, das durch gelebte Nachbarschaft vorbereitet und gestaltet wird.
Den Erlös stellen die Organisationen immer einem guten Zweck zur Verfügung, meistens unterstützen sie musikalische Projekte. So überreichten Alma Bach und Michael Durst als Vertreter der Nachbarschaftsgruppe beim Patrozinium der kath. Kirchengemeinde St. Maria den Erlös des letzten Festes von 1270 Euro für ihren Orgelneubau.Pfarrgemeinderatsvorsitzender Bernhard Bannholzer und Orgelbauausschuss-vorsitzender Thomas Neu, zeigten sich erfreut und dankbar für das ehrenamtliche Engangement , das auch von außen das Orgelprojekt unterstützt. Bis Ende 2008 soll die Orgel stehen und schon jetzt hat das Gemeindeleben positive Impulse erhalten, die dann im musikalischen Bereich weitergeführt werden sollen.
Bruchsal-Heidelsheim (BB)
BNN 3.2.2009
"Zum Lobe Gottes"
Neue Heidelsheimer Orgel bietet einzigartigen Klang
Wochenlang war die katholische Kirche St. Maria Heidelsheim eine Baustelle, doch mit der Fertigstellung und Abnahme der Orgel durch den Erzbischöflichen Orgelinspektor Mathias Kohlmann, wurde jetzt die Kirche in Heidelsheim vollendet. Pfarrer Claus Bohnert begrüßte den Stiftungsrat und die Mitglieder des Orgelausschusses zu dem mit Stolz erwarteten Termin. Ein Werk zum Lobe Gottes sei nun entstanden, das die Gemeinde mit großer Freude erfüllt.
Mathias Kohlmann erklärte bei der Abnahme der gelungenen Arbeit der Orgelwerkstätte Lenter aus Sachsenheim, dass sich die neue Orgel an den Orgeln des jungen Georg Markus Stein orientiere, in allen Funktionen, die eine Orgel ausmacht. Dies sei hinsichtlich der Registerzusammenstellung und der technischen Anlage, die nach den Maßgaben des Orgelbaus des 18. Jahrhunderts mit den Erkenntnissen des 20. Jahrhunderts, errichtet wurde. Orgelbauer Lenter erläuterte dazu das Innenleben der Orgel mit der zentralen Windversorgung durch einen großen Balg, wie es zu Zeiten Steins üblich war.
So wurden auch keine heute üblichen Aluminiumwellen verwendet, sondern Eisenwel len. Ebenso wurde die Bauart Steins bei der Verwendung des Holzes berücksichtigt. An die Abnahme der Schreinerarbeit und der Mechanik schloss sich die Registraturabnahme an. Hier bezeugte Orgelinspektor Kohlmann eine große klangliche Homogenität, in der sich Stein wiederspiegelt. Das typische Register „Waldflöte", das nur Stein verwendete, durfte in der Geburtsstadt Johann Andreas Steins nicht fehlen und bietet einen einzigartigen Klang.
Mit einem kleinen Concerto zeigte der Orgelinspektor die gesamte Klangmöglichkeit der neuen Heidelsheimer Orgel. So konnte der Stiftungsrat die hervorragende Arbeit der Orgelbaufirma bestätigen und somit ging die Orgel rein formell in den Besitz der Kirchengemeinde über. Pfarrer Claus Bohnert bedankte sich für die geleistete Arbeit, die in der Gemeinde viel lebendiges Mitgehen bewirkt habe. Orgelbauausschussvorsitzender Thomas Neu stellte die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, fest. Die Orgel wird nun am 8. März in einem Gottesdienst feierlich von Dekan Wolfram Stockinger geweiht und am Abend des gleichen Tages mit einem Konzert der Öffentlichkeit vorgestellt.