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BNN Dienstag, 27. Mai 2008 Chlorgasunfall in Heidelsheim Bruchsal-Heidelsheim (hupe). Ein Chlorgasunfall im Heidelsheimer Hallenbad hat gestern Abend einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Gegen 18.30 Uhr gab die Überwachungsanlage der Chlorgasinstallation in einem Technik-Raum des Hallenbades Störungsalarm, worauf das Personal die Anlage überprüfte. In diesem Augenblick offenbar entstand ein Leck am Anschlussflansch einer Chlorgasflasche, worauf das ätzende Gas massiv austrat. FOTO:
Rettungskräfte der DRK-Bereitschaften aus allen Bruchsaler Stadtteilen sowie der „Schnelleinsatzgruppe Gift" aus Oberhausen-Rheinhausen bauten mit gut 40 Helfern eine Verletzten-Sammelstelle auf, in der die Kinder und Erwachsenen von zwei Notärzten untersucht wurden. Glück im Unglück: Nur vier Kinder klagten über Atembeschwerden und wurden an Ort und Stelle versorgt. Kinder, deren Eltern nicht erreicht werden konnten, wurden von der Polizei nach Hause gebracht.
Amtsblatt Bruchsal 29.Mai 2008 Mehrere Hundert Feuerwehrleute und Einsatzkräfte im Einsatz Chlorgasunfall in Heidelsheimer Schwimmbad Bruchsal (toku). Durch einen Chlorgasaustritt im Schwimmbad des Bruch-saler Stadtteiles Heidelsheim kam es am Montagabend kurz vor 19 Uhr zu einem Großeinsatz von Feuerwehren sowie Hilfs- und Rettungsorganisationen. Der Schwimmmeister wurde durch einen Alarm der Überwachungsanlage im Technikraum aufmerksam und informierte seinen Kollegen. Nachdem ein Austritt von Chlorgas bemerkt wurde, reagierten beide umgehend und veranlassten die Evakuierung des Schwimmbades sowie der angrenzenden Sporthalle. Die Kräfte der Feuerwehrabteilung Heidelsheim führten als Erstmaßnahme eine Absperrung des gefährdeten Bereiches durch und unterstützten bei der Evakuierung der Personen. Parallel zur Alarmierung weiterer Abteilungen aus Bruchsal wurde der Gefahrgutzug „Karlsruhe Land Nord" mit Wehren aus Karlsdorf-Neuthard und Kraichtal, sowie der ABC/Dekonzug aus Bretten alarmiert. Ebenso wurden durch die Rettungsleitstelle des DRK mehrere Rettungswagen, Notfallhilfen, DLRG- und Schnelleinsatzgruppen sowie eine Einsatzleitung aus leitendem Notarzt und organisatorischem Leiter hinzu gerufen. Ein Trupp der Feuerwehr, welche mit etwa 100 Kräften und 19 Fahrzeugen im Einsatz war, schlug unter Atemschutz die Chlorgasdämpfe mit Sprühstrahl nieder. Durch die Polizei wurde die L618 gesperrt sowie Lautsprecherund Rundfunkdurchsagen veranlasst. Währenddessen betreuten die über 40 Kräfte des DRK sowie der DLRG die 68 Patienten und beruhigten die hinzugekommenen Angehörigen. Frierende und verängstigte Kinder wurden am Sammelplatz betreut, mit Decken und Schuhen versorgt und deren Daten aufgenommen, um die Vollständigkeit der Gruppen zu überprüfen. Durch das schnelle und umsichtige Handeln aller Beteiligten, mussten lediglich drei Kinder vom Notarzt behandelt werden. Durch die Feuerwehr konnte ein weiterer Austritt des Chlorgases verhindert werden. Weitere 18 Atemschutzgeräteträger zum Teil in Vollschutzanzügen waren im Bereitstellungsraum einsatzbereit. Während der Gefahrgutzug Messungen im Umkreis durchführte, wurde ein Dekontaminationsbereich für die im Gefahrenbereich eingesetzten Kräfte eingerichtet. Hierbei zeigte sich, dass die eingesetzten Feuerwehren der verschiedenen Gemeinden im Gefahrgut- und ABC/Dekonzug bestens aufeinander eingespielt sind, was von zahlreichen Übungen in den letzten Jahren herrührt. Die Messungen der Feuerwehr ergaben keine gefährlichen Konzentrationen. Einsatzleiter Ulrich Koukola wurde durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Jürgen Bordt sowie durch Fachberater Gefahrgut und der Führungsgruppe Bruchsal unterstützt. Otto Ihle, Hauptamtsleiter der Stadt Bruchsal, verschaffte sich vor Ort Einblick in das Einsatzgeschehen.
Amtsblatt Bruchsal 5.6.2008 Sirenenprobelalarm soll Bürger sensibilisieren Möglichst viele möglichst schnell erreichen Bruchsal (pa). Sie sind nicht zu überhören, nirgendwo in der Stadt und den Stadtteilen. Ohrfein sind ihre |