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Erziehungsarten der Rebe
Kriechende Reben (z.B. in Südfrankreich)
Heckenerziehung (z.B. in Spanien) Pfahl- bzw. Stockerziehung (bei uns bis in die 30er Jahre üblich)
Baumweingärten (z.B. in Tunesien) Laubenerziehung (Pergola, z.B. in Südtirol) Kammertbau (bei uns bis zum 19.Jh.)
Drahtrahmenerziehung (heutiger Standard)
Drahtrahmenerziehung
Der Rebstock erhält bei der Pflanzung für die ersten
Jahre nur noch eine kleine Stütze. Triebe und Laubwerk entfalten sich innerhalb eines stabilen Drahtgerüstes, das gesondert an Holz- oder Metallpfählen befestigt
und an den Zeilenenden durch Erdanker stabilisiert ist.
Rebschnitt
Wachstum und Ertrag der Rebe sowie die Qualität
der Beeren werden sehr stark durch den Schnitt der Rebe in der Ruhezeit bestimmt. Dabei wird entschieden, wie viele Triebe aus dem vergangenen Jahr mit welcher
Augenzahl (Triebansätze) beim Schnitt belassen werden und in welche Form diese Triebe durch Befestigung gebracht werden (waagrecht oder gebogen).
Abstände
Im Gegensatz zu früher werden heute Stöcke und
Reihen weiter auseinander gepflanzt, um den Einsatz von Maschinen zu ermöglichen, aber auch eine höhere Qualität zu erlangen.
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