Murphy’s Gesetze (23)
Schmidt's Gesetz:
Wenn man mit einem Maßstab lange genug mißt, zerbricht er.
Fudd's Gesetz der Opposition:
Wenn man etwas nur hart genug anschlägt, wird es umfallen.
Cahn's Axiom:
Wenn nichts mehr geht, sollte man einfach in der
Bedienungsanleitung nachlesen.
Murphy’s Gesetze (24)
Murphy's Gesetz zur Forschung:
Genügend Forschung wird ganz bestimmt die eigenen
Theorien unterstützen.
Maier's Gesetz:
Wenn die Fakten nicht mit der Theorie übereinstimmen,
müssen die Fakten vernichtet werden.
Folgerungen:
1. Je umfassender eine Theorie ist, desto besser ist sie.
2. Ein Experiment muß nochmals überdacht werden, wenn
nicht mehr als 50 % der erzielten Messungen die aufgestellte
Theorie unterstützen.
Murphy’s Gesetze (25)
Williams und Holland's Gesetz:
Wenn man genug Daten gesammelt hat, läßt sich mit statistischen
Methoden alles beweisen.
Edington's Theorie:
Die Zahl der verschiedenen Hypothesen zur Erklärung eines
bestimmten biologischen Problems ist umgekehrt proportional
zum darüber vorhandenen Wissen.
Peer's Gesetz:
Die Lösung für ein Problem verändert die Art des Problems.
Murphy’s Gesetze (26)
Young's Gesetz:
Alle großen Entdeckungen wurden aufgrund eines Fehlers gemacht.
Folgerung:
Je größer das Kapital, desto länger dauert es, die Fehler zu machen.
Hoare's Gesetzmäßigkeit großer Probleme:
Hinter jedem großen Problem steckt ein kleineres, das nur
darauf wartet, hervortreten zu können.
Fett's Labor-Gesetz:
Wiederhole nie einen erfolgreich verlaufenen Versuch.
Murphy’s Gesetze (27)
Wyszowski's erstes Gesetz:
Kein Experiment ist reproduzierbar.
Der Sinnlosigkeitsfaktor:
Kein Experiment ist vollkommen unbrauchbar; es kann
immer noch als schlechtes Beispiel verwendet werden.
Parkinson's sechstes Gesetz:
Der Fortschritt der Wissenschaften verhält sich umgekehrt
proportional zur Anzahl der entsprechenden Veröffentlichungen
in Fachzeitschriften.
Murphy’s Gesetze (28)
Meskimen's Gesetz:
Man hat nie genug Zeit, um etwas richtig zu machen, jedoch
man hat immer Zeit, etwas nochmal zu machen.
Heller's Gesetz der Hierarchiologie:
Der erste Mythos des Managements ist, daß es überhaupt existiert.
Johnson's Folgerung:
In Wirklichkeit weiß niemand, was gerade wo in einer Organisation
abläuft.
Murphy’s Gesetze (29)
Das Peter-Prinzip:
In einer Hierarchie strebt jeder Angestellte danach, bis in
den Bereich seiner Inkompetenz aufzusteigen.
1. Folgerung:
Irgendwann wird jeder Posten mit einem Angestellten
besetzt, der unfähig zur Ausführung seiner Aufgaben ist.
2. Folgerung:
Die Arbeit wird durch solche Arbeitskräfte erledigt, die in der
Hierarchie noch nicht an der letzten Stufe angelangt sind.
Murphy’s Gesetze (30)
Peter's Beobachtungen.
Super-Kompetenz ist anrüchiger als Inkompetenz.
Peter's Gesetz der Entwicklung:
Kompetenz enthält immer einen Keim Inkompetenz.
Peter's Theorem:
Inkompetenz plus Inkompetenz ergibt Inkompetenz.
Murphy’s Gesetze (31)
Peter's Gesetz der Substitution:
Achte auf Deine Maulwurfhügel, die Berge passen auf sich
selber auf.
Peter's Prognose:
Verwende nur genügend Zeit, um Deine Vorstellungen zu
festigen; dann werden Deine Vorstellungen unwichtig.
Peter's Beruhigungspille:
Ein Gramm Ansehen ist mehr wert als ein Pfund Leistung.
Murphy’s Gesetze (32)
Imhof's Gesetz:
Die Organisation einer Bürokratie ähnelt sehr stark einem
Faulturm - die dicksten Brocken steigen immer nach oben.
Parkinson's fünftes Gesetz:
Wenn es irgendeinen Weg gibt, eine Entscheidung hinaus-
zuzögern, so wird eine gute Bürokratie, egal ob öffentlich
oder privatwirtschaftlich, diesen Weg finden.
Ehernes soziologisches Gesetz der Oligarchie:
Bei jeder organisierten Aktivität, unabhängig von der Umgebung,
werden sich wenige als oligarchische Führer herausbilden,
und die anderen werden ihnen folgen.
Murphy’s Gesetze (33)
Oeser's Gesetz:
Es herrscht unter Personen in gehobenen Positionen die
Tendenz vor, die ganze Zeit damit zuzubringen, Tagungen zu
besuchen und Briefe zu unterzeichnen.
Cornelle's Gesetz:
Autoritäten neigen dazu, Arbeiten solchen Personen zuzuweisen,
die am wenigsten davon verstehen.
Zymurgy's Gesetz der freiwilligen Arbeit:
Für Arbeiten, die bereits erledigt sind, findet man immer
genug Freiwillige.
Murphy’s Gesetze (34)
Gesetz der Verständigung:
Das unvermeidbare Ergebnis einer verbesserten Verständigung
innerhalb einer Hierarchie kann nur eine größere Wahr-
scheinlichkeit von Mißverständnissen sein.
Dow's Gesetz:
Je höher man in einer Hierarchie vordringt, um so größer ist
die Konfusion, die man dort vorfindet.
Eherrner Heeres-Grundsatz:
Jeder Befehl, der mißverstanden werden könnte, wird
mißverstanden.
Murphy’s Gesetze (35)+(36)
Spark's zehn Regeln für Projektmanager:
1. Bemühen Sie sich, sehr wichtig zu wirken.
2. Versuchen Sie, möglichst oft zusammen mit wichtigen
Personen gesehen zu werden.
3. Sprechen Sie mit Autorität; wenn möglich, verwenden Sie
nur überprüfte und einleuchtende Argumente.
4. Versteigen Sie sich nicht ins Argumentieren. Wenn Sie in
die Enge getrieben werden, stellen Sie eine alltägliche
Frage, lehnen sich mit einem zufriedenen Lächeln zurück,
und während sich Ihr Kontrahent sein weiteres Vorgehen
überdenkt, wechseln Sie das Thema.
5. Hören Sie aufmerksam zu, wenn andere ein Problem
diskutieren. Stürzen Sie sich auf ein möglichst einfaches
Statement und booten Sie die anderen damit aus.
6. Wenn ein Untergebener eine gute Frage stellt, schauen
Sie ihn an, als wäre er nicht ganz bei Sinnen. Wenn er
dann beschämt den Blick zu Boden senkt, stellen Sie ihm
die gleiche Frage in anderer Form.
7. Erklimmen Sie eine exzellente Position, doch bleiben Sie
meist außer Sicht, und stellen Sie sich nicht ins Rampenlicht.
8. Laufen Sie außerhalb Ihres Büros immer schnellen
Schrittes; es bewahrt Sie vor Fragen von Untergebenen
und Vorgesetzten.
9. Halten Sie Ihre Bürotür immer geschlossen. Erstens hält
das Besucher fern, und zweitens sieht es immer so aus,
als ob Sie in einer wichtigen Konferenz wären.
10. Geben Sie nur mündliche Befehle. Schreiben Sie niemals
etwas nieder, was in eine “Watergate-Akte" rutschen könnte.
Murphy’s Gesetze (37)
Wahrheiten des Managements:
1. Denke, bevor Du handelst; es ist nicht Dein Geld, was das
Denken kostet.
2. Jedes gute Management ist der Ausdruck einer großen
Idee.
3. Kein Untergebener opfert die Mühe, zu beweisen, daß er
sich geirrt hat.
4. Wenn schon komplizierte Berechnungen notwendig sind,
um eine Entscheidung zu rechtfertigen, dann verzichte
besser auf die Rechtfertigung.
Murphy’s Gesetze (38)
Des Arbeiters Dilemma:
1. Es spielt keine Rolle, wieviel Sie arbeiten, denn Sie werden
nie genug arbeiten.
2. Was Sie gerade nicht bearbeiten ist immer viel wichtiger
als das, was Sie gerade bearbeiten.
Match's Maxime:
Ein Narr in einem hohen Rang ist wie ein Mann auf der Spitze
eines hohen Berges; alles unter ihm scheint sehr klein zu sein,
und er wiederum kommt jedem, der unten steht, sehr klein vor.
Eisernes Gesetz der Verteilung:
Die, die sowieso schon alles haben, kriegen noch mehr.
Murphy’s Gesetze (39)
H. L. Mecken's Gesetz:
Die, die es können, machen es.
Die, die es nicht können, lehren es.
Martin's Erweiterung:
Die, die es nicht lehren können, befehlen es.
Jones's Gesetz:
Derjenige, der lächeln kann, wenn etwas schiefgeht, denkt
gerade an jemanden, der sich damit blamiert.
Murphy’s Gesetze (40)
Erstes Gesetz der Sozio-Ökonomie:
In einem hierarchischen System wächst die Bereitschaft, für
einen erteilten Auftrag auch zu bezahlen, im umgekehrten
Verhältnis zur Schwierigkeit und Unliebsamkeit der Aufgabe.
Harris's Lamenti:
All die guten Dinge werden einem genommen.
Putt's Gesetz:
Technologie wird von zwei Arten von Menschen bewältigt:
Solche, die das verstehen, was sie nicht beherrschen, und
solche, die das beherrschen, was sie nicht verstehen.
Murphy’s Gesetze (41)
Altes und Kahn's Gesetz:
Die Effektivität der Sitzung eines Komitees verhält sich
umgekehrt proportional zur Anzahl der Teilnehmer und zur
Zeit, die für Beratungen aufgewendet wird.
Shanahan's Gesetz:
Die Dauer einer Sitzung wächst quadratisch mit der Anzahl
der teilnehmenden Personen.
Gesetz der Trivialität:
Die Zeit, die für jeden Punkt der Tagesordnung verwendet
wird, steht im umgekehrten Verhältnis zum Nutzen des
Ergebnisses.
Murphy’s Gesetze (42)
Zweites Gesetz der Ausschuß-Dynamik:
Je weniger Sie geneigt sind, Ausschüsse zu besuchen, um
so mehr werden Sie gezwungen, es doch zu tun.
Hendrickson's Gesetz:
Wenn die Lösung eines Problems mehrere Sitzungen erfordert,
kann es sein, daß die Sitzungen wichtiger werden als das
Problem.
Lord Falkland's Gesetz:
Wenn es nicht notwendig ist, eine Entscheidung zu treffen,
so ist es notwendig, eine Entscheidung nicht zu treffen.
Murphy’s Gesetze (43)
Die harte Regel des Befehls:
Wer am lautesten brüllt, hat Recht.
Parker's Gesetz der Prozedur:
Ein Entschluß zum Verschieben eines Beschlusses ist
immer zur Hand.
Patton's Gesetz:
Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter
Plan.
Murphy’s Gesetze (44)
Frothingham's Trugschluß:
Zeit ist Geld.
Parkinson's zweites Gesetz:
Die Ausgaben steigen so lange, bis sie die Einnahmen
erreichen.
Parkinson's Gesetz der Verspätung:
Verspätung ist die deutlichste Form der Verachtung.
Tucille's erstes Gesetz der Realität:
Die Industrie bewegt sich immer dorthin, wo ein
wirtschaftliches Vakuum zu füllen ist.
- Weitere Murphy’sche Gesetze
- werden durch das Leben geschrieben!