Texte der Reden bei der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages finden sie hier.

       Übersetzung   Traduzione
 

      Begrüßungsansprache von Ortsvorsteher Valentin Gölz anlässlich
             der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages mit Volterra,
             am 7.12.2008

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,

die über Jahre gewachsene Freundschaft zwischen den Bürgerinnen und Bürgern aus Volterra und Heidelsheim soll heute auch offiziell zwischen den beiden Städten geschlossen und bestätigt werden. Sie wollen Zeugen sein dieses Ereignisses, quasi Verlobungszeugen oder Taufpaten. Sie übernehmen somit auch Verantwortung, dass die Beziehung funktioniert.
Besonders begrüßen und willkommen heißen darf ich die Delegation aus Volterra, an ihrer Spitze Bürgermeister Cesare Bartaloni. Ebenfalls begrüße ich die Mitglieder des Partnerschaftskomitees mit ihrem Vorsitzenden Roberte Gazzari. Als Vertreter der Contraden heiße ich Fabrizio Fabbri herzlich willkommen. Für die Fahnenschwinger begrüße ich die Vorsitzende Anita Triciarelli und für die Armbrustschützen Alessandro Benassai. Als Dirigent und Organisator des Choretto die Punguini begrüße ich Michele Braciali mit seinem Chor.
Von Bruchsaler und Heidelsheimer Seite begrüße ich spät aber nicht weniger herzlich unsere Verwaltungsspitze, Oberbürgermeister Bernd Doll, der unseren Kontakten nach Volterra stets mit Sympathie begegnete und die Stadt von Besuchen kennt. Die Anwesenheit der Ortsvorsteherin von Büchenau, Marika Kramer, und von Helmsheim, Johann Gaugenrieder sowie der Vertreter der Partnerschaftskomitees, Herr Raab, Frau Sauter und Herr Augarth, erfüllt mich mit Freude, herzlich willkommen. Auch Hauptamtsleiter Otto Ihle darf ich begrüßen. Eingeladen sind auch die Vorsitzenden der Heidelsheimer Vereine. Danke, dass Sie gekommen sind, die Idee der völkerverbindenden Freundschaft zu unterstützen. Von den Kirchengemeinden begrüße ich Pfarrvikar Lenz sowie Bernhard Bannholzer als Vertreter der katholischen Pfarrgemeinde.
Mein Gruß gilt auch allen, die zum Erfolg und zum Programm dieser Veranstaltung beitragen. Das sind von Heidelsheimer Seite der Fanfarenzug und die Fahnenschwinger der Heidelsheimer Feuerwehr, die Deutschen Meister von 2008, eine Musikgruppe der Bürgerwehr Heydolfesheim, der Chor des Sängerbund Liederkranz „G'sang for fun" und der Choretto dei Pinguini. Die Fotofreunde dokumentieren die Ereignisse dieser Tage. Allen ein herzliches Dankeschön.

Lassen Sie mich zum Schluss noch einige wenige Einzelpersonen begrüßen oder zumindest benennen. Die ersten Kontakte gehen auf eine Verbindung der Naturfreunde von Bruchsal und Volterra zurück. Volker Ebendt und Mario Cari haben daran angeknüpft und die Kontakte erweitert. Jetzt kamen Mario Duchesi, Marcello Ghiacci und Wolfgang Hertel ins Spiel, die jeweils Anlaufstellen auf beiden Seiten wurden. Die Fahnenschwinger mit Mario Biachessi und später vor allem Fernando Battistini von den Contraden haben maßgebend zum Ausbau der Kontakte beigetragen. Auf Heidelsheimer Seite waren das die Feuerwehr mit ihrem Kommandanten Uwe Freidinger und den Fahnenschwingern und vor allem der Freundeskreis Volterra mit allen seinen Aktiven, an der Spitze Martina Füg und Ingrid Neidinger. Ohne den Freundeskreis hätte wir heute nicht den Stand, wie wir ihn haben. Nicht vergessen möchte ich Franziska Bannholzer, die in Volterra schon ihre zweite Heimat und zahlreiche Reisen organisiert hat.
Zur Vorbereitung dieser Veranstaltung haben das zuständige Komitee in Volterra, neben dem Vorsitzenden besonders Monika Brauckmann als Übersetzerin beigetragen, auf Bruchsaler Seite der Partnerschaftsbeauftragte Klaus Eberle; beiden sei ebenfalls gedankt. Ich komme zum Ende. Ich danke allen, die durch ihre Kontakte und ihre Arbeit unsere Freundschaft auf diesen Stand gebracht haben und die sich auch beim weiteren Ausbau einbringen wollen. Ich danke dem Bürgermeister von Volterra, Cesare Bartaloni und Oberbürgermeister Bernd Doll sowie den Gemeinderäten beider Städte für die Förderung der Städtefreundschaft. Lasst uns gemeinsam in eine von Freundschaft und Frieden geprägte Zukunft gehen.

 


     Ansprache von Oberbürgermeister Bernd Doll
             bei der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde mit Volterra
             am 07.12.2008

Sehr geehrter Bürgermeister Bartaloni,
sehr geehrter Herr Ortsvorsteher Gölz,
werte Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinde- und Ortschaftsrat,
sehr geehrter Vorsitzender vom Partnerschaftskommittee Volterra
Herr Roberte Gazzarri und Frau Stellvertreterin Monika Brauckmann,
sehr geehrte Vorsitzende vom Freundeskreis Volterra Frau Ingrid
Neidinger und Frau Martina Füg,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, werte Gäste.

Es ist immer eine Freude, gute Freunde zu begrüßen, ganz besonders dann, wenn es etwas Besonderes zu feiern gibt. Wir wollen heute offiziell einen Freundschaftspakt besiegeln, der unsere guten Beziehungen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte ausdrücklich bekräftigt.
Die Wurzeln dieser Freundschaft reichen weit in die Vergangenheit zurück - bis in die frühen 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Damals entstanden zwischen den beiden Naturfreunde-Clubs von Bruchsal und Volterra die ersten Kontakte.
Der ehemalige Stadt- und Heidelsheimer Ortschaftsrat Volker Ebendt, der leider verstorbene Vorsitzende des Vereins „Naturfreunde Bruchsal" Arthur Guhl sowie von den Naturfreunden in Volterra gründeten 1987 eine Vereins-Partnerschaft und waren Motor der Freundschaft.
Die Beziehungen dehnten sich im nachfolgenden auf viele weitere Bereiche aus: auf die Feuerwehr Heidelsheim mit dem Spielmanns- und Fanfarenzug sowie den Fahnenschwingern (aktuelle Deutsche Meister), den TV Heidelsheim, die Fotofreunde Heidelsheim, den Chor „G'sang for fun", den Sängerbund Heidelsheim, den Kath. Kirchenchor sowie die Bürgerwehr Heidolfesheim.
Sie haben sich mit ihren Partnern hier in Heidelsheim und in Volterra getroffen und Verbindungen geschaffen. Ich selbst durfte mehrere Male in Volterra dabei sein.
Warum sind freundschaftliche Beziehungen zwischen den Kommunen so wichtig?
„Europa" war noch vor wenigen Jahrzehnten eine kühne Vision. Staaten und Völker standen sich gegenüber, die sich früher zum Teil als erbitterte Feinde bekämpft haben. Sich auf den Trümmern des zweiten Weltkrieges für Verständigung und für ein geeintes Europa einzusetzen, kam vielen wie ein utopisches Ziel vor.
Heute ist Europa zu einem Synonym von Frieden, Freiheit und Wohlstand geworden. Und Europa hat eine Entwicklung vorweggenommen, die heute den ganzen Erdball betrifft: nämlich die Globalisierung. Die Welt ist dank weltumspannender Informations- und Kommunikationsnetze sowie dem Wegfall von vielen Grenzen zusammengerückt und kleiner geworden.
Das bringt Herausforderungen mit sich, aber auch Chancen. Europa muss bei diesem Wettbewerb bestehen. Das kann es aber nur, wenn es auf einem soliden Fundament steht. Das Fundament aber sind die Menschen. Nur mit ihnen - nicht von einer Bürokratie von oben - kann Europa von unten gebaut werden.
Grundlegend ist, dass sich die Menschen über gemeinsame Werte und Handlungsansätze verständigen. Es nützt nämlich gar nichts, wenn nur Regierungen, Diplomaten und Wirtschaftsvertreter Beziehungen pflegen. Der Staatsmann und Mitbegründer der Universität Berlin Wilhelm von Humboldt hat das so ausgedrückt: „Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben".
Deshalb ist der einzig richtige und tragfähige Weg zu einer echten europäischen Gemeinschaft, dass sich die Menschen an der Basis begegnen und sich dadurch ein Netzwerk von echten Freundschaften entwickelt.
Freundschaftliche Beziehungen zu anderen Städten sind Brücken und stehen damit für eine tragfähige Verbindung zwischen den Ufern, als zeitloses Symbol, Grenzen zu überwinden, territoriale, aber auch in unseren Köpfen und Herzen.
Bruchsal kann eine ganze Reihe solcher Beziehungen aufweisen: seit 43 Jahren pflegen wir enge Kontakte zu Sainte-Menehould in Frankreich. Bald 30 Jahre zu Cwmbran in Wales und bald 20 Jahre zu Ste-Marie-aux Mines - auch in Frankreich. 2006 haben wir eine Städtepartnerschaft mit Gornja Radgona in Slowenien besiegelt.
Wir sind froh und auch stolz, heute einen Freundschaftsvertrag mit Volterra zu unterzeichnen. Der Gemeinderat hat am 4. November mit einem einstimmigen Beschluss den Weg für diesen Freundschaftspakt frei gemacht.
Er hat sich dabei von der Tatsache leiten lassen, dass es eine echte Freundschaft ist, die nicht von der Politik verordnet wird, sondern die sich selbst aus den Herzen der Menschen ihren Weg gebahnt hat. Deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass diese Freundschaft auch Bestand haben wird.
Die Basis hierfür ist Vertrauen. Dieses ergibt sich aber nicht von selbst, sondern es muss erarbeitet und gepflegt werden. Freundschaft und Partnerschaft ist immer ein Geben und ein Nehmen.
Mein ganz besonderer Dank gilt all den vielen Menschen, die bislang „gegeben haben" und sich für diese Freundschaft eingesetzt und verdient gemacht haben.
Ein besonderer Dank gilt dem "Freundeskreis Heidelsheim-Volterra", der jetzt seit 5 Jahren besteht und die Arbeit vor Ort koordiniert. Aber auch meinen Mitarbeitern im Rathaus, stellvertretend unserem Partnerschaftsbeauftragten Herrn Eberle.
Dieser Vertrag ist für mich weitaus mehr als nur ein formaler Akt, er hat einen echten Nutzen:
Wer Erfahrungen über andere Länder und seine Bewohner sammelt, vermehrt sein Wissen und baut Vorurteile ab: Das kommt auch der Persönlichkeitsbildung zu Gute.
Wer Menschen begegnet und mit ihnen ins Gespräch kommt, erweist anderen Achtung und Respekt: Dies ist ein wertvoller Beitrag zur Toleranz, zur Völkerverständigung und zur europäischen Idee.
Mit unseren Unterschriften geben wir uns ein Versprechen: nämlich, dass wir sowohl in Volterra als auch in Heidelsheim unser Möglichstes tun wollen, damit die Freundschaft auch in Zukunft ihren festen Platz bei den Menschen in unseren beiden Städten hat, und dass es "keine Partnerschaft der Worte, sondern der Taten" wird.
Lassen Sie uns gemeinsam weiter daran arbeiten. Und lassen Sie uns Gott bitten, dass er unsere Städte beschütze und den Menschen Frieden und Freiheit gewähre.

 

     Patto di Amicizia:  Volterra – Bruchsal-Heidelsheim
             Bruchsal 7 dicembre 2008

Saluto del Sindaco Cesare Bartaloni

Buongiorno a tutti, un grazie di cuore per l’accoglienza e per l’ospitalità. Un’accoglienza ed una ospitalità sincera, piena di vera amicizia di cui tutti noi siamo grati.
Un saluto caloroso al Primo Sindaco di Bruchsal BERND DOLL ed al Sindaco di Heidelsheim – VALENTIN GÖLZ, a tutti i loro collaboratori ed in particolare al funzionario del Comune di Bruchsal KLAUS EBERLE ed al Gruppo “AMICI DI VOLTERRA”.
Un saluto ed un ringraziamento sincero, carico di amicizia ed affetto alla città di BRUCHSAL ed alla città di HEIDELSHEIM ed alla loro comunità.

L’amicizia, la fratellanza tra le nostre comunità è iniziata da anni, con rapporti continuativi tra le nostre città, ispirati e guidati dalle nostre associazioni culturali, storiche, sportive e fra i nostri cittadini.
Un incontro, un’amicizia nata non dall’alto ma dal basso, dalla gente, dai nostri cittadini, un’amicizia nata e cresciuta in maniera genuina, spontanea.
Un rapporto perciò solido e sincero.
Ed è per questi motivi e questi precedenti che quando il Comitato dei Gemellaggi ci ha proposto di stipulare un patto di amicizia con le città di BRUCHSAL e di HEIDELSHEIM, il CONSIGLIO COMUNALE ha accettato ed ha approvato all’unanimità la proposta.
Noi pensiamo che questi rapporti, queste esperienze siano fondamentali ed utili per rafforzare con l’incontro, con l’amicizia di popoli, di persone, con la conoscenza di usi, tradizioni e storie diverse, gli ideali ed i valori dell’amicizia, della fratellanza, della solidarietà e soprattutto della PACE.
Queste occasioni, queste opportunità devono essere alimentate, incrementate anche per far crescere e maturare in tutti noi il ruolo dell’Europa e farci integrare sempre più in questa unione e farci sentire tutti sempre più cittadini EUROPEI.
Noi Sindaci, cercando di capire le esigenze, le necessità delle nostre popolazioni, sapendo che la civiltà europea ebbe la culla, la sua crescita anche nei nostri Comuni e sapendo che la libertà, la democrazia, sono state conquistate nel tempo con pesanti sacrifici e grandi sforzi, ed ancora oggi l’EUROPA, la società e l’unione europea risentono di questa lunga storia fatta di divisioni politiche e di conflitti, riteniamo sia importante superare tutti i ricordi con una grande e vera PARTECIPAZIONE DEI CITTADINI. L’AZIONE DEGLI AMMINISTRATORI LOCALI è fondamentale per creare una effettiva d utile unione sovranazionale di dimensione europea.
L’Unione Europea è diventata indispensabile ed irrinunciabile per creare i presupposti per un grande ed equo sviluppo economico, culturale e sociale.
E’ importante che le nostre comunità locali allarghino i loro interessi, le loro iniziative per far maturare e far crescere i valori della democrazia, della giustizia, della PARTECIPAZIONE vera dei cittadini alle scelte della solidarietà, del rispetto, del rispetto delle diversità e quindi riunire i nostri sforzi per cercare di raggiungere questi obiettivi.
Quando ci trovammo a Volterra, il desiderio di rafforzare la nostra amicizia era vera e sincera e dicemmo di rafforzare questo desiderio e stimolare incontri, scambi e conoscenze fra le nostre comunità costruendo un vero ponte di AMICIZIA.
Io credo che in questi anni i cittadini di BRUCHSAL, di HEIDELSHEIM e di VOLTERRA hanno dimostrato che questo ponte è in costruzione, fatto di scambi e amicizia vera e sincera.
Ed oggi siamo qui perché questa amicizia fra le nostre comunità, le nostre città, che si è fortificata e solidificata, faccia passi ulteriori anche dal punto di vista istituzionale.
Oggi giungiamo finalmente alla sottoscrizione del PATTO DI AMICIZIA.
Rinnovando l’impegno tutti insieme, cittadini, associazioni ed Istituzioni per conoscere, far crescere questa amicizia, questa fratellanza, questa FAMIGLIA.
Nel ringraziarvi di nuovo, Vi porto il saluto della Città di Volterra, dell’intero Consiglio Comunale, delle Istituzioni civili, militari e religiose cittadine.
Nel salutarvi, ringrazio sentitamente la Città di BRUCHSAL – il suo Sindaco BERND DOLL la Città di HEIDELSHEIM – il suo Sindaco VALENTIN GOLZ,  il Gruppo “AMICI DI VOLTERRA” e tutti voi per la splendida accoglienza, per la grande accoglienza, ma permettetemi di ringraziare anche le associazioni ed i cittadini volterrani, il Presidente del Comitato Gemellaggi, Roberto GAZZARRI, che sono venuti insieme a me per presenziare ed onorare questo PATTO DI AMICIZIA fra le nostre Città.
Tutti insieme Vi diciamo arrivederci a presto e soprattutto arrivederci a Volterra.

GRAZIE BRUCHSAL, GRAZIE HEIDELSHEIM !!

 

     Saluto del Comitato Gemellaggi - Roberto Gazzarri

Buongiorno a tutti.

Prima di tutto voglio ringraziare a nome del Comitato Gemellaggi e di tutti i volterrani presenti per la calorosa accoglienza e squisita ospitalità che ci avete riservata. Grazie di cuore ci siamo sentiti veramente a casa nostra.
Spero e speriamo, anche nutrendo qualche preoccupazione, di essere capaci di fare altrettanto in occasione della vostra venuta a Volterra in giugno.  Ritengo che l’ospitalità in famiglia sia il modo migliore per conoscersi ed apprezzarsi quindi speriamo che chi ha goduto ora dell'alloggio in
famiglia abbia la possibilità  di contraccambiare a Volterra.
 
Oggi le nostre due città sono ufficialmente legate, di fatto lo erano già da molti anni grazie alla collaborazione fra “Gli amici di Volterra” e le Associazioni volterrane come gli Sbandieratori, Balestrieri e Coretto dei Pinguini. Citando la simpatica similitudine dell’amico Valentin fra gemellaggio e matrimonio, il matrimonio che abbiamo celebrato oggi è un matrimonio di tipo moderno, mi spiego ai miei tempi prima ci sposavamo e poi vivevamo insieme oggi, invece, i giovani prima convivono o poi si sposano. Così hanno fatto le nostre le nostre città, dopo una convivenza di oltre dieci anni si sono sposate. Confidando in questa modernità siamo certi che, un matrimonio così collaudato, durerà a lungo.

Il Comitato Gemellaggi si impegnerà affinché le attività fino ad oggi attivate, grazie ancora agli “amici di Volterra”, continuino e si potenzino.
La prossima attività programmata dal Comune di Volterra e dal Comitato Gemellaggi è il Work Shop di fine marzo 2009 a Volterra che, grazie alla collaborazione della Regione Toscana, sarà l’incontro annuale delle città gemelle della Toscana. Il  Work Shop dei prodotti tipici volterrani dovrà essere, oltre ad una occasione di incontro, l’avvio dello scambio commerciale secondo il metodo della “filiera corta”, metodo che si basa sull’incontro diretto fra produttori e consumatori Questo tipo di commercio garantisce il risparmio e la qualità. Noi contiamo oltre che sulla sua partecipazione signor sindaco, anche su quella degli operatori commerciali e della ristorazione  di Bruchsal e di Heidelsheim  ed anche di quella delle vostre città  gemelle. 
Se il Work Shop del 2009 avrà successo abbiamo già pensato a quello del 2010 rivolto, questa volta,  agli artigiani volterrani che lavorano l’alabastro, il bronzo, l’oro, il vetro, la ceramica,  ecc. Come anticipo le dono sig. sindaco un DVD realizzato dalla associazione Arteinbottega  con la presentazione di tutti gli artigiani di Volterra.

Il Comitato e l’Amministrazione comunale si impegneranno affinché nascano nuovi scambi fra le Associazioni che operano nella musica, nel teatro, nello sport e nella solidarietà, ma un’attenzione particolare vorremmo averla per le scuole. Con la nascita di questi nuovi rapporti nutriamo la speranza che le vostre scuole sicuramente esperte in scambi europei possano essere da stimolo per le nostre, purtroppo non abituate a scambi scolastici che vadano oltre la semplice gita. La diversità di lingua non dovrà essere un ostacolo magari scegliamo l’inglese come lingua neutrale!!!

Concludo ringraziando nuovamente il sindaco di Bruchsal Bernd Doll, il sindaco di Heidelsheim Valentin Gölz e “gli amici di Volterra” e tutti i cittadini che così calorosamente ci hanno accolto.

Grazie, grazie di cuore e arrivederci a Volterra

 

     Freundeskreis Volterra - Martina Füg

Werter Herr Oberbürgermeister Doll,
werter Herr Bürgermeister Bartaloni,
liebe italienische und deutsche Gäste, oder lassen Sie mich sagen: liebe Freunde

die meisten von uns haben sicher das bunte Bild der Fahnenschwinger aus Volterra beim vielen Reichstadtfesten vor Augen.
So begannen in den Achtziger Jahren die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Volterra und Heidelsheim.
Mit dem Ziel, die langjährigen bestehenden Kontakte zwischen beiden Städten zu pflegen und zu intensivieren, wurde dann vor fünf Jahren auf Initiative des Ortsvorstehers Valentin Gölz unser Freundeskreis gegründet.
Und somit ist die heutige Unterzeichung des Freundschaftsvertrages für alle Heidelsheimer und für uns die Krönung der über 20-jährigen Freundschaft zwischen den Bürgern beider Städte. Es erfüllt uns mit Stolz und Freude, bei diesem Ereignis dabei zu sein.

Die Heidelsheimer zieht es schon sehr lange in die wunderschöne Toskana - sei es im Verein oder mit der Familie - und viele regelmäßige Besuche unterstreichen die Liebe zu Italien, zu der Region Volterra und zu den Menschen dort.
Und wer erinnert sich schließlich nicht gerne an die bisherigen gemeinsamen Veranstaltungen - an Begegnungen mit unseren volterranischen Freunden in Heidelsheim und in Volterra

Beim Reichsstadtfest in Heidelsheim
Beim Mittelalter-Spektakel in Volterra
Beim die Aqua-Forte-Kunstausstellung im Rathaus
Beim badisch toskanischen Abend (übrigens am 31. Januar ist es wieder soweit)

Und so möchten wir als Freundeskreis Volterra uns heute vor allem für die engagierte Mitwirkung der Heidelsheimer Vereine und der Bevölkerung bedanken, und bei der Stadt Bruchsal für ihre stets großzügige Unterstützung.
In diesem Sinne wird der Freundeskreis Volterra auch in Zukunft gemeinsam mit der Stadt Bruchsal, dem Partnerschaftskomitee der Stadt Volterra, allen Vereinen und Contraden und natürlich den Bürgern beider Städte engagiert an bestehenden und neuen Kontakten in allen Bereichen arbeiten, sie fördern und weiter voranbringen.

Vielen Dank.
 

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